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Ein Objektartenkatalog dient im Rahmen eines
Grünflächenninformationssystems der differenzierten Erfassung
unterschiedlicher Flächeninhalte. Er bildet die Grundlage für die
Abrechung und betriebswirtschaftliche Kalkulation von Betrieben und
Grünflächenämtern.
Dabei stellt sich die Ausgangssituation so dar, dass nicht alle
Projektpartner über einen solchen Katalog verfügen bzw. die verwendeten
Objektartenkataloge sich deutlich unterscheiden. Dies bezieht sich vor
allem auf den Grad der Differenzierung. Gleichzeitig ist zu
berücksichtigen, dass die vorhandenen Systeme Ergebnis jahrelanger
Aufbauarbeit in den einzelnen Kommunen und Institutionen sind, und damit
die Umstellung auf ein einheitliches System mit entsprechenden Problemen
vor allem nur im Rahmen langer Zeitspannen möglich sein wird.
Das Forschungsteam hat sich aus diesem Grund entschlossen einen
Objektartenkatalog zu entwickeln, der in einem ersten Schritt in
konsequenter Anlehnung an die gewählte Produktorientierung die
entsprechenden Produkte innerhalb des Regionalparkes benennt und damit
die Ebene einer regionalen Vereinheitlichung von Parkprodukten nicht am
Pflegestandard von Einzelelementen festmacht, sondern am Zustands eines
Parkprodukts.
Die abgestimmten Pflegeziele eines Parkproduktes (Konkretiesierung der
Essentials) können bis in die Objektarten differenziert werden. Dabei
orientieren wir uns, wie auch die FLL an der DIN 276. Dies geschieht
dort, wo die Projektpartner nicht über entsprechende Daten verfügen, auf
Grundlage des von uns erarbeiteten Objektartenkataloges. Gleichzeitig
können die Daten der Projektpartner in das System übernommen werden und
über eine Übestzungstabelle an das regionale System angedockt werden.
(vgl. Steuerungssystem der
Produktklassen)
Der hier abgebildete und zum Download bereitstehende Katalog ist
ein aktueller Arbeitsstand.
Der Umgang mit den unterschiedlichen kommunalen Objektartenkatalogen auf
dem Weg zu einem abgestimmten regionalen ist auf den GIS-Seiten beschrieben.
